Cartagena
2007
1.
Tag:
Nach viel Ärger mit der Anreise und dem Biketransport bin ich dann
nun am Montag gegen Mittag im Lager der Aufzünder angekommen. Die
anderen Jungs hatten die Box schon eingerichtet! Schnell die Gixxe und
andere Sachen in die Box gebracht und etwas über die Lage der Dinge
erkundigt.
Erster
Gedanke: heute mache ich einen Ruhigen!!! Morgen dann Aufzünden!!!
Nach dem
das erste Bike die Start/Ziel runter geflogen kam, bekam ich einen Anfall
von Sofort-Aufzünden-Wollen!!!! Und los ging’s, Reifenwärmer
drauf, noch das eine oder andere kontrolliert und eingestellt und dann
in die Kombi!!!!
Sind dann zu dritt auf die Strecke und ich konnte erst mal schön
hinterher fahren und mir die Strecke ansehen.
2. Turn habe ich dann meinen Unfrieden mit den Kurven 1, 2 und 3 geschlossen!
Diese blinde erste rechts und dann wieder voll rechts um dann links
voll einzunieten, gefiel mir einfach nicht!!!!
3. Turn
war dann schon etwas besser aber über Rundenzeiten konnte man noch
nicht sprechen!!!
2.
Tag:
1. Turn bin ich mal mit Ralf über die Piste gefahren. Konnte mir
den einen oder anderen Einlenkpunkt abschauen. Fazit: Linie ging schon
ganz gut, aber völlige Bremsschwuchtel!!!
Die folgenden Turn's gingen locke und die Zeit ging dann auch langsam
runter. Gegen Mittag habe ich dann die schon gebraucht gekauften Slicks
runter genommen. Und mit einem neuen Satz BT002 ging es dann weiter.
Dann wurde
meine Laune etwas gestört! Die News: Uwe war im Kies gelandet nach
Hinterradrutscher. Für mich als Neuling ein schlag in den Magen,
man erkennt plötzlich die Gefahr!!!!
Also wurden die restlichen Turn's etwas ruhiger und so blieb es bei
2.03 am 2. Tag!!!
Ausklang
mit Korea und netten Gesprächen in der Box!!! Der Frust war groß,
da der Rutscher leider die Gabel der Gixxe verbogen hatte und so ein
Weiterfahren nicht mehr möglich war.
3.Tag:
Wie immer dachte ich mir im 1.Turn, was mache ich hier eigentlich???
Ca. 10 Kaffee zu wenig und 3 Stunden zu früh, will es einfach nicht
richtig laufen. Im zweiten Turn lief es dann schon besser und die Zeiten
gingen weiter runter. Leider spielte der Lappenzeiter mir übel
mit und zeigte mir immer zwei Runden zusammen an. So konnte ich nur
vermuten das die 2. Minuten Grenze gefallen war oder auch nicht. Zeiten
4.01 und 4.02!
3. Turn: Raus und Gas, alles lief super. Der Kumpel mit der Cam wurde
ohne es zu merken abgehängt. Die Linie passte besser und auch das
Bremsen wurde nach hinten und etwas härter ausgelegt.
Doch dann kamen mir in meiner Lieblingskurve einer meiner Lieblingsfilme
in den Kopf. In der schönen links bergauf meldete plötzlich
Mav an Goose: Strömungsabriss am Hinterrad. Wir trudeln!!!!! Dann
saß ich auch schon im Kies. Der BT 002 hat es nicht angekündigt,
Grip war plötzlich einfach weg!!!!
Zurück in der Box dann das OK. Bis auf die üblichen Schleifspuren
ist nichts passiert!
Das Problem war nur der Kopf, die letzten Turn's hätte mich wohl
meine Oma mit dem Rolli überholt!!!!
Gegen
Abend dann Korea als Medizin!!!!
4.
Tag:
Tja, es wollte nicht raus aus dem Kopf! Jede Kurve die gleichen Gedanken,
die gleichen Gebete ans Hinterrad!!! Die Zeit untergalaktisch!!!! Zum
heulen!!!
Aber ich bin immer wieder raus und konnte so von Turn zu Turn den Kopf
frei fahren. Leider war auch das Wetter an diesem Tag nicht so gut wie
sonst! Die Strecke kalt und rutschig. Aber am Ende des Tages bin ich
dann wieder um die 2 Minuten gefahren.
Die Kumpel sind schon gefahren und so bin ich dann in eine andere Box
umgezogen. Hier bekam ich dann auch den Tipp mal auf die Rasten zu drücken!!!!!!
Danke dafür!!! Leider wurde dann auch diese Box sehr schnell leerer
und ich war dann nach dem Mario und sein Kumpel zum Hotel fuhren alleine.
Den Abend
habe ich dann am Bike gearbeitet etwas koreanisiert und dann früh
in den Schlafsack!!! Leider wurde ich in der Nacht plötzlich wach.
Es hat angefangen zu schütten und die Lichtschranke von der Boxeneinfahrt
ist abgesoffen!!!! Dies hatte ein einstündiges Hupen direkt an
meiner Box zur Folge!!!!
5.
Tag:
Wetter super! Strecke super! Endlich lief es wieder besser und ich konnte
konstant unter 2 Minuten fahren. Dann 3. Turn: Ziel war Spaß haben
ohne volles Risiko. Ich stellte dann einige Bremspunkte neu ein und
schaltete mehr runter.
Das Ergebnis war eine locker eingefahrene 1.54. Ich war schon sehr happy
und genoss die Sonne an der Boxenmauer!!!!
Dann stand der letzte Turn auf dem Plan. Ich war zufrieden mit der Zeit
und dem Gefühl. Wollte nur noch mal raus und Spaß haben.
Die Strecke war sehr leer und ich konnte schön locker meine Runden
drehen.
Dann in
der Box die Überraschung!!!! 1.52.23 ohne wirklich voll zu puschen!!!
So konnte
ich mit guter Lauen meine Sachen packen und dann standen auch schon
meine Eltern in der Box!
Wir fuhren
dann nach Manolo und scheckten dort ein. Duschen, Umziehen und ab nach
Cartagena City!!! Bei einem netten Spanier wurde dann etwas gegessen!!!
Am nächsten
Morgen ging es dann zum Flughafen und ab nach Deutschland!!!
So,
Cartagena 2007 ist Geschichte.
Eine gute Geschichte mit Wiederholungs-Charakter
Weitere Bilder:
