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Schleiz, Rennen 5 der Seriensport DM Es ging in die Schleiz, alles gut Vorbereitet und auch das Wetter sollte halten. Die Stimmung in Fahrerlager war gut, alle genossen das besondere Umfeld dieser einzigartigen Rennstrecke. Nach dem das Zelt aufgebaut war und die üblichen Dinge wie Abnahme und Anmeldung erledigt waren, ging es zum Abendprogramm über. Der Renntag begann früh, es war das erste Rennen, bei dem meine Klasse in der ersten DP ran musste. So ging es nach einen Kaffee, noch leicht müde, zur Fahrerbesprechung. Ich fühlte mich aber gut und dachte: heute ist mein Tag! Wie sehr ich mich irren sollte, wurde bald klar! 8.15 Uhr, es ging raus zur DP1. Ich fuhr die Zufahrt runter und hatte ein Lächeln im Gesicht. Im Kopf noch die Erinnerungen an das letzt Lied: Krieger von den Fanta4! Auf die Strecke und ab gings! Ich drehte erst mal meine Runden und suchte meinen Speed. Schleiz war mir nur von einem Training bekannt und so legte ich Wert auf die richtige Linie. Nach und nach wurde ich schnelle und versuchte später zu bremsen. Ich bemerkte leichte Vibrationen beim Anbremsen am Vorderrad. Ich habe erst an Bodenwellen gedacht und habe versucht eine bessere Linie zu finden. Dann an ein Problem mit den Bremsen. Es blieb mir nur eine Möglichkeit: früher Bremsen! Am Zelt waren dann ein paar Leute, so stellte ich mein Bike ab, Reifenwärmer drauf und die Kollegen begrüßt. Dann kam der Niederschlag am Schleizer Dreieck. Thomas fragte mich, wieso ich den Wassertropfen an der Gabel hätte. Schnell war klar, es war kein Wasser, es war Gabelöl. Der Simmering des rechten Gabelholm war undicht geworden. Es ging in die 2 DP und schnell war klar, die Vibrationen wurden eher schlimmer. So bin ich dann nach den Pflichtrunden wieder zum Zelt. Dieses Wochenenden war auch Frank an der Rennstrecke. Aber auch er konnte mir keine hoffungen machen. Ein Reparieren der Gabel bis zum Rennen war nicht möglich. Also gingen wir das Für und Wieder eines Rennstarts durch. Ich entschloss mich dann für einen Start, aber die Umstände waren alles andere als sonning! Die restliche Geschichte ist schnell erzählt, Start, drei Runden versucht mit den anderen mitzufahren. Nach drei fast Abflügen habe ich dann langsamer gemacht und wollte nur noch das Ziel sehen. Ende der Geschichte! | |||||||||||||||
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